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Erklärung zur Politik der DVRK

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Berlin, 30.01.2014 - Ausgehend von der Neujahrsansprachen des Ersten Sekretärs der Partei der Arbeit Koreas, Ersten Vorsitzenden der Verteidigungskommission der DVRK und Oberbefehlshabers der Koreanischen Volksarmee Genossen Kim Jong Un und der Erklärung der Nationalen Verteidigungskommission (NDC) vom 16.01.2014 über die einseitigen Schritte und Vorschläge zur Verbesserung der Nord-Süd-Beziehungen und Sicherung des Friedens auf der koreanischen Halbinsel erklärt die Kommunistische Partei Deutschlands folgendes.

Die KPD begrüßt den Vorschlag der DVRK an die entsprechenden südkoreanischen Behörden, die gegenseitigen Verleumdungen und die Maßnahmen der psychologischen Kriegsführung unverzüglich einzustellen. Außerdem begrüßt die KPD den Vorschlag, sofort und bedingungslos alle militärischen Manöver und feindseligen Handlungen, insbesondere das Key Resolve- und das Foal Eagle Manöver, die gegen Teile des koreanischen Volkes gerichtet sind, einzustellen. Die Ankündigung der DVRK zur Durchführung von weiteren Familientreffen von Angehörigen beider Koreanischer Staaten bewertet die KPD als wichtiges Signal zur Entspannung. Besonders begrüßt die KPD den Vorschlag der DVRK, gemeinsam mit den südkoreanischen Behörden das Ziel festzulegen, die koreanische Halbinsel zu denuklearisieren. Die KPD stimmt der Meinung zu, dass dies nur gelingen kann, wenn dabei alle auf der koreanischen Halbinsel oder in der Nähe befindlichen Nuklearwaffen einbezogen sind, egal ob sich diese in koreanischer Hand oder in der Hand von anderen Ländern (z.B. USA) befinden. Die KPD ist überzeugt, dass dies die Grundlage für die Lösung des Problems der Teilung des Landes ist und wünscht viel Erfolg bei der gemeinsamen Anstrengung aller Koreaner zur Herstellung der Einheit Koreas.

 

Torsten Schöwitz
Vorsitzender

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