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13.08.2021, 60 Jahre Antifaschistischer Schutzwall

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Gedanken zum 13. August 2021

 

In der Hand die Waffen des Arbeiter und Bauernstaat

an einem Sonntag, vor 60 Jahren - es wurde höchste Zeit

zum Schutz unser ausgebrachten jungen Saat,

hat DDR sich vorm Zugriff des Klassengegners befreit.

 

Was hat der Westen geheult und gezetert,

um die „Unterdrückten in der Sowjetzone“

wie haben sie gegen Ulbrichts SED gewettert,

und nicht‘s wußten die Adenauer Spione.

 

Um des Friedens Wille, dem Unseren und den der Welt

wurde unsere Grenze dicht gemacht,

dem Raubtier Kapitalismus sich in den Weg gestellt -

es mußte des Volkes Eigen bleiben, was seiner Hände Arbeit schafft.

 

150. Geburtstag Karl Liebknechts, Revolutionär und einer der besten Genossen,

Ausrufer der Sozialistische Republik und Mitgründer unserer KPD -

Weder durch Haft und als die Bluthunde ihn feige erschossen -

„Trotz alledem!“ und „Leben wird unser Programm“, wie‘s im Unsrigen steht.

 

Dein Leben, bedingungsloser Kampf für des Sozialismus Sieg-

taten vermeintlich unser Bestes und doch nicht genug,

bewaffnet schützen wir uns vor dem Heißen und Kalten Krieg,

die Wachsamkeit jedoch, war fast schon ein Selbstbetrug.

 

Trotz alledem! Uns ist am heutigen Tag voll bewußt,

es war, ist und wird was historisches bleiben mit diesem 13. August.

Heute und Hier, dafür die Faust erhoben,

wir Kommunisten werden, wie immer kämpfen und geloben -

wenn Kapitalisten und Faschisten verjagt und diese Welt die unsere ist,

dann, erst dann wird die Fahne der Befreiung der Menschheit gehißt.

 

Eisenhüttenstadt: Am heutigen Tag ehrten die Genossen Noack unseren Karl Liebknecht, indem sie an dem Straßenschild, daß den Namen von ihm „noch immer“ trägt, durch das Anbringen eines roten Nelkensträußchen, unter der Beobachtung älterer Anwohner, vornahmen. Freundlich stillten wir ihre Neugier, dankbar nahmen sie unsere Würdigung an und begrüßten unser Engagement. Die Karl–Liebknecht– Straße in Eisenhüttenstadt liegt parallel zur Rosa–Luxemburg–Straße und die direkt vor dem sowjetischen Ehrenmal, beide Straßen münden in die Karl–Marx-Straße, an deren Ende die Friedrich–Engels-Straße abgeht. Dieses Karree war ursprünglich durch die Leninallee (heute säumen, Läuse befallene Linden die Lindenstraße), die wiederum auf die Straße der Republik und der einstigen Ernst-Thälmann-Straße ( heute Beeskower Straße) mündete. Das „Flächendenkmal“ der „Planstadt“ verstieß mit der Straßenumbenennung gegen den Denkmalschutz der BRD. Auch der Platz der DSF „schimpft“ sich heute „Platz des Gedenkens“. Auf dem Gelände um den, erst gerade wieder geschändeten Obelisken (Graffiti Sprayerein) und Vermüllung, in den Lokalnachrichten der MOZ als Dummen Jungen Streich (aus Unwissenheit) tituliert, sind über 4.000 sowjetische Kriegsgefangene, die hier von den Nazis, sich zu Tote schufteten, verhungerten oder aus Krankheitsgründen verstarben, beerdigt.

Wir nutzen den heutigen Tag, um an den beiden Stehlen der ewigen Flammen je eine Blumenampel als Protest über diese Schändung zu dokumentieren. Um den Verbleib dieser Gebinde zu kontrollieren, werden wir regelmäßige Kontrollfahrten ( E Rollstühle) unternehmen.

So, der 13. August ist längst vorüber, heute werden wir die beiden kleinen DDR Fahnen wieder einholen, die die Blumenkästen auf unserer Terrasse schmücken.

 

MkG Wolfgang und Cornelia Noack RO Oder-Spree

 

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